Die DIN 4108-7 ist die wichtigste Norm für die Luftdichtheit von Gebäuden. Im April 2026 wurde die Norm überarbeitet. Zu den wichtigsten Änderungen gehören das Luftdichtheitskonzept, Anpassungen an das Gebäudeenergiegesetz (GEG), neue Hinweise zu sprühbaren Luftdichtstoffen sowie eine stärkere Betonung von Planung, Qualitätssicherung und baubegleitender Kontrolle. In unserer Podcastfolge 66 spricht Holger Merkel mit Oliver Solcher, Geschäftsführer des Fachverbands Luftdichtheit im Bauwesen e. V. (FLiB) und Mitglied im Normungsausschuss, über die Hintergründe der Überarbeitung und die praktischen Auswirkungen auf Neubauten, Sanierungen und Blower-Door-Tests. Die vollständige Podcastfolge findet ihr auf luftdichtheit-geprueft.de, auf Youtube, Spotify und Apple Podcast. Für alle, die sich schnell einen Überblick verschaffen möchten, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen DIN 4108-7 in diesem Beitrag zusammengefasst.

FAQ zur neuen DIN 4108-7

Was regelt die DIN 4108-7?

Die DIN 4108-7 regelt die Luftdichtheit von Gebäuden. Sie beschreibt, wie Luftdichtheit geplant, ausgeschrieben, ausgeführt und kontrolliert werden soll. Damit ist die Norm nicht nur für Blower-Door-Messdienstleister wichtig. Sie betrifft auch Energieberater, Architekten, Bauleiter, Handwerksbetriebe und alle, die Anschlüsse, Durchdringungen oder Bauteile der luftdichten Ebene planen oder ausführen.

Was ist die wichtigste Neuerung der überarbeiteten DIN 4108-7?

Die wichtigste Neuerung ist die stärkere Verankerung des Luftdichtheitskonzepts. Die Norm macht deutlicher als bisher: Luftdichtheit entsteht nicht erst beim Blower-Door-Test. Sie muss bereits in der Planung berücksichtigt werden.
  • Wo verläuft die luftdichte Ebene?
  • Welche Anschlüsse sind kritisch?
  • Welche Gewerke müssen koordiniert werden?
  • Welche Qualitätssicherung ist vorgesehen?
  • Wann sind Sichtprüfungen oder baubegleitende Messungen sinnvoll?

Ist ein Luftdichtheitskonzept einfach eine Linie im Plan?

Nein. Eine durchgezogene Linie im Grundriss oder Schnitt ist wichtig, aber sie ist noch kein vollständiges Luftdichtheitskonzept. Ein echtes Luftdichtheitskonzept beschreibt zusätzlich kritische Punkte: Traufe, Ortgang, Fensteranschlüsse, Durchdringungen, Deckenanschlüsse oder Übergänge zwischen alten und neuen Bauteilen. Das Konzept soll früh sichtbar machen, wo später eine Detailplanung nötig ist. Es ersetzt die Detailplanung nicht, sondern bereitet sie vor.

Warum ist das Luftdichtheitskonzept besonders bei Sanierungen wichtig?

Bei Sanierungen ist die luftdichte Ebene oft schwieriger zu bestimmen als im Neubau. Manchmal liegt sie innen, manchmal übernimmt ein bestehender Putz, eine neue Platte oder eine zusätzliche Abdichtung diese Funktion. Ohne Luftdichtheitskonzept entstehen schnell Missverständnisse. Dann ist auf der Baustelle unklar, welches Bauteil überhaupt luftdicht sein soll und wer welchen Anschluss herstellen muss.

Warum reicht der Blower-Door-Test am Ende nicht aus?

Der Blower-Door-Test zeigt, ob ein Gebäude luftdicht genug ist. Er stellt aber keine Luftdichtheit her. Wenn die luftdichte Ebene beim Messtermin bereits verdeckt ist, lassen sich Fehler oft nur noch mit großem Aufwand finden und beheben. Deshalb betont die neue DIN 4108-7 die Qualitätssicherung während der Bauphase.

Was bedeutet Sichtprüfung bei der Luftdichtheit?

Eine Sichtprüfung bedeutet: Die luftdichte Ebene wird kontrolliert, solange sie noch sichtbar und zugänglich ist. Oft ist kein Blower-Door-Test möglich, weil zum Beispiel die Fenster noch fehlen. Trotzdem soll die Folie im Dachgeschoß kontrolliert werden Dabei kann geprüft werden, ob Folien richtig befestigt wurden, Tackerstellen nicht ausreißen können, Dehnschlaufen vorhanden sind, Klebebänder richtig haften und Durchdringungen luftdicht angeschlossen sind. Der Vorteil: Fehler lassen sich in dieser Phase meist einfach korrigieren. Nach dem Verschließen der Konstruktion wird dieselbe Reparatur oft teuer und aufwendig.

Warum fallen Gebäude beim Blower-Door-Test nicht wegen einzelner Lüftungsdurchlässe durch?

Wenn ein  Gebäude ohne Lüftungsanlage die Anforderungen nicht erfüllt, liegt das meist nicht an einzelnen Außenbauteil-Luftdurchlässen wie Fensterfalzlüftern. Entscheidend sind in der Regel andere Leckagen in der Gebäudehülle. Typische Ursachen sind fehlende Planung, schlecht ausgeführte Anschlüsse, undichte Fensteranschlüsse, nach oben offene Innenwände im Dachgeschoss, Durchdringungen ohne Abdichtung oder fehlende Qualitätssicherung.

Was hat sich bei den Grenzwerten geändert?

Nichts. Die neue DIN 4108-7 wurde nur an das Gebäudeenergiegesetz angepasst. Damit werden die bekannten Anforderungen aus dem GEG stärker in Bezug zur Norm gesetzt. Wichtig ist nach wie vor die Unterscheidung zwischen kleinen und großen Gebäuden sowie zwischen Gebäuden mit und ohne raumlufttechnischer Anlage. Bei Gebäuden bis 1.500 m³ Innenvolumen ist der nL50-Wert entscheidend. Bei größeren Gebäuden spielt der qE50-Wert mit Bezug auf die Hüllfläche eine zentrale Rolle.

Warum müssen Messdienstleister vor der Messung nach dem Zielwert fragen?

Weil der gesetzliche Grenzwert nicht immer der Wert ist, der tatsächlich erreicht werden muss. In der energetischen Bilanzierung können bessere Luftdichtheitswerte angesetzt worden sein als der reine gesetzliche Grenzwert. Wird später nur der GEG-Grenzwert erreicht, kann das Gebäude formal bestehen, aber trotzdem nicht zum angesetzten Bilanzwert passen.

Was ist der Unterschied zwischen n50, nL50 und qE50?

Der n50 beziehungsweise nL50-Wert beschreibt den Luftwechsel bei 50 Pascal Druckdifferenz bezogen auf das Innenvolumen des Gebäudes. N50 ist die alte Bezeichnung nach EnEV. Der qE50-Wert beschreibt den Leckagestrom bei 50 Pascal bezogen auf die Hüllfläche.
  • n50 / nL50: Bezug auf das Volumen
  • qE50: Bezug auf die Hüllfläche

Warum ist die DIN 4108-7 auch für Ausschreibungen wichtig?

Weil sie klare Anforderungen an die Ausführung der Luftdichtheit beschreibt. Wenn in der Ausschreibung festgelegt wird, dass die Luftdichtheit nach DIN 4108-7 herzustellen ist, entsteht eine bessere Grundlage für die spätere Bewertung der Ausführung.

Ist Montageschaum für die Luftdichtheit geeignet?

Standard-Montageschaum ist nicht geeignet, um eine dauerhaft luftdichte Ebene herzustellen. Zwar gibt es spezielle Produkte, die unter bestimmten Bedingungen geprüft sein können. Entscheidend ist aber der konkrete Einsatzbereich. Ein Produkt kann unter definierten Laborbedingungen funktionieren, aber für die tatsächliche Baustellensituation trotzdem ungeeignet sein.

Warum sind Multifunktionsdichtbänder nicht automatisch eine sichere Lösung?

Multifunktionsdichtbänder können beim Fenstereinbau sinnvoll sein. Sie müssen aber zum Einsatzbereich passen und korrekt eingebaut werden. Entscheidend ist nicht nur, was auf dem Papier steht. Entscheidend ist der eingebaute Zustand: passende Fugenbreite, ausreichende Komprimierung, geeigneter Untergrund und Verarbeitung nach Herstellervorgabe.

Was ist bei sprühbaren oder flüssigen Luftdichtstoffen neu?

Sprühbare beziehungsweise flüssige Luftdichtstoffe wurden in der neuen DIN 4108-7 stärker berücksichtigt. Sie können besonders bei Sanierungen hilfreich sein, zum Beispiel bei Mauerwerkskronen, Balkenköpfen, schwierigen Anschlüssen, unregelmäßigen Untergründen oder Bereichen, in denen Folien oder Klebebänder schwer einsetzbar sind.

Warum ist der Untergrund so wichtig?

Alle Klebe-, Dicht- und Abdichtungsprodukte brauchen einen geeigneten Untergrund. Der Untergrund muss sauber, trocken, tragfähig und staubfrei sein. Wenn diese Voraussetzungen fehlen, kann auch ein hochwertiges Produkt versagen.

Sind Klebebänder dauerhaft haltbar?

Ja, geeignete Luftdichtheitsklebebänder können dauerhaft funktionieren, wenn sie korrekt eingesetzt und verarbeitet werden. Wichtig sind ein geeigneter Untergrund, Verarbeitung nach Herstellervorgabe, keine dauerhafte UV-Belastung, sorgfältige Anpressung und keine Überlastung durch Bewegung oder Zug.

Was ist der Unterschied zwischen Luftdichtheit und Winddichtheit?

Luftdichtheit und Winddichtheit sind nicht dasselbe.
  • Luftdichtheit: warme Seite der Gebäudehülle, Schutz vor unkontrollierter Innenluftströmung in die Konstruktion
  • Winddichtheit: äußere Ebene, Schutz der Dämmwirkung gegen Wind von außen

Warum sind Tackerklammern und Perforationen ein Thema?

Tackerklammern oder andere Befestigungsmittel durchdringen Folien oder Bahnen. Solche kleinen Perforationen sind nicht immer automatisch kritisch. Die neue DIN 4108-7 präzisiert aber: Entscheidend ist, ob sichergestellt ist, dass die Bahn an diesen Stellen nicht ausreißt. Wenn eine Folie später durch Dämmstoff, Eigengewicht oder Bewegungen belastet wird, können Tackerstellen ausreißen.

Warum ist eine Dehnschlaufe bei Folien wichtig?

Eine Dehnschlaufe sorgt dafür, dass Bewegungen aufgenommen werden können, ohne dass die Folie oder der Anschluss reißt. Bauteile bewegen sich. Holz arbeitet. Konstruktionen verändern sich durch Feuchte, Temperatur und Lasten. Wenn Folien zu straff angeschlossen werden, können Anschlüsse unter Spannung geraten.

Warum müssen Innenwände im Dachgeschoss oberseitig abgedichtet werden?

Mauerwerk ist nicht automatisch luftdicht. Besonders Innenwände im Dachgeschoss können über offene Mauerwerkskronen erhebliche Luftströmungen verursachen. Wenn Innenwände oben offen bleiben und an die luftdichte Ebene anschließen, kann Luft durch Hohlräume, Fugen oder Mauerwerksstrukturen strömen. Das kann zu erhöhten Leckageströmen und im ungünstigen Fall auch zu Feuchteschäden führen.

Können OSB-Platten als luftdichte Ebene verwendet werden?

Ja, OSB-Platten können als luftdichte Ebene eingesetzt werden. Sie sind besonders bei der Modernisierung von Einfamilienhäusern und Dachsanierungen ein brauchbares Material: robust, gut montierbar, mechanisch belastbarer als viele Folienlösungen und gut geeignet für Verklebungen.

Sind OSB-Platten immer luftdicht genug?

Nein. OSB-Platten können luftdicht sein, aber ihre flächenbezogene Luftdurchlässigkeit kann je nach Produkt und Anforderung relevant werden. Bei normalen Wohngebäuden mit üblichen Grenzwerten ist die OSB-Platte selbst selten das Hauptproblem. Bei sehr anspruchsvollen Standards, etwa Passivhäusern, kann die Materialdurchlässigkeit jedoch eine Rolle spielen.

Wie erkennt man, ob eine OSB-Platte selbst zu luftdurchlässig ist?

In der Praxis kann ein Bereich der Platte mit dichter Folie abgeklebt werden. Während der Blower-Door-Messung lässt sich beobachten, ob sich die Folie bei Unterdruck stark nach innen wölbt. Wenn die Folie deutlich angesaugt wird, kann das ein Hinweis darauf sein, dass durch die OSB-Platte selbst Luft strömt.

Sind bei OSB-Platten eher die Platten oder die Anschlüsse das Problem?

In der Praxis sind meist die Anschlüsse, Fugen und Durchdringungen das größere Problem.
  • Plattenstöße
  • Anschlüsse an Mauerwerk
  • Anschlüsse an Dachflächenfenster
  • Kabeldurchführungen
  • Rohrdurchführungen
  • Übergänge zu Folien oder Putz
  • Ecken und Bauteilwechsel

Was bedeutet die neue Tabelle zur Materialdurchlässigkeit?

Die neue DIN 4108-7 enthält Hinweise zur Abschätzung der Luftdurchlässigkeit von Materialien. Damit lässt sich besser einschätzen, welchen Anteil die Materialfläche am gesamten Leckagestrom haben kann. Die Materialdurchlässigkeit sollte nur einen kleinen Teil des zulässigen Leckagestroms ausmachen, damit ausreichend Reserve für Anschlüsse, Durchdringungen und Ausführungsfehler bleibt.

Warum sind Anschlüsse wichtiger als die Fläche?

Weil Fugen, Risse und Durchdringungen deutlich größere Luftmengen transportieren können als die geringe Durchlässigkeit einer Materialfläche. Eine kleine offene Fuge kann energetisch und bauphysikalisch relevanter sein als eine große Fläche mit sehr geringer Materialdurchlässigkeit.

Was sind interne Leckagen?

Interne Leckagen sind Undichtheiten innerhalb eines Gebäudes, zum Beispiel zwischen zwei Wohnungen oder Nutzungseinheiten. Typische Beispiele sind undichte Installationsschächte, Rohrdurchführungen zwischen Geschossen, Leckagen zwischen Wohnungen, undichte Wohnungstrennwände oder Luftströmungen über Decken, Böden und Hohlräume.

Warum sind interne Leckagen problematisch?

Interne Leckagen können Komfort, Schallschutz, Brandschutz und Wohnqualität beeinträchtigen.
  • Geruchsübertragung zwischen Wohnungen
  • Rauchübertragung
  • Schallübertragung
  • Zugerscheinungen
  • Beschwerden von Bewohnern
  • Schwierigkeiten bei wohnungsweisen Messungen

Werden interne Leckagen in der neuen DIN 4108-7 berücksichtigt?

Ja, zumindest stärker als bisher im Rahmen des Luftdichtheitskonzepts. Die neue Norm erwähnt nicht nur die Gebäudehülle, sondern auch begrenzende Bauteile von Nutzungseinheiten, zum Beispiel Wohnungstrennwände, Decken und Böden. Damit wird interne Luftdichtheit stärker als Planungsthema sichtbar.

Warum sind Laubenganggebäude bei Luftdichtheitsmessungen besonders?

Bei Laubenganggebäuden sind alle oder einzelne Wohnungen von außen zugänglich. Eine Messung des gesamten Gebäudes als zusammenhängender Block ist dann nicht möglich. Werden einzelne Wohnungen gemessen, können Leckagen nicht nur nach außen auftreten, sondern auch in benachbarte Nutzungseinheiten. Das erschwert die Bewertung und gefährdet die Einhaltung des Grenzwertes.

Was haben Gerüche mit Luftdichtheit zu tun?

Geruchsübertragung ist häufig ein Hinweis auf Luftströmungen zwischen Nutzungseinheiten. Wenn Gerüche aus einer anderen Wohnung, aus Installationsschächten oder aus Nebenräumen in eine Wohnung gelangen, liegt oft eine Undichtheit vor.

Welche Rolle spielt der FLiB bei der DIN 4108-7?

Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e. V. ist seit vielen Jahren in der Normungsarbeit vertreten. Der FLiB arbeitet außerdem an Checklisten, Empfehlungen und Praxishilfen. Erfahrungen aus Messpraxis, Qualitätssicherung und Leckagesuche fließen so in die Weiterentwicklung von Normen und Empfehlungen ein.

Warum dauern Normungsprozesse so lange?

Normen entstehen im Konsens. Unterschiedliche Interessengruppen müssen sich auf Formulierungen einigen. Deshalb dauert eine Überarbeitung oft mehrere Jahre. Bei der DIN 4108-7 waren es rund fünf Jahre. Für Normungsprozesse ist das kein ungewöhnlicher Zeitraum.

Ist die neue DIN 4108-7 eine Revolution?

Nein. Die neue DIN 4108-7 ist keine Revolution. Viele Grundsätze waren bereits in früheren Fassungen enthalten. Die neue Ausgabe präzisiert aber wichtige Punkte, nimmt neue Materialien auf, stärkt das Luftdichtheitskonzept und passt die Norm an aktuelle Anforderungen an.

Für wen ist die neue DIN 4108-7 besonders wichtig?

Die Norm ist besonders wichtig für:
  • Energieberater
  • Architekten
  • Bauleiter
  • Handwerksbetriebe
  • Fensterbauer
  • Dachdecker
  • Trockenbauer
  • Holzbauunternehmen
  • Blower-Door-Messdienstleister
  • Sachverständige
  • Bauträger
  • Planungsbüros

Was ist die wichtigste Botschaft der neuen DIN 4108-7?

Die wichtigste Botschaft lautet: Luftdichtheit entsteht nicht beim Blower-Door-Test. Sie entsteht durch Planung, Ausschreibung, geeignete Materialien, saubere Ausführung, Koordination der Gewerke, Sichtprüfung, baubegleitende Qualitätssicherung und die abschließende Messung. Der Blower-Door-Test zeigt am Ende nur, ob diese Schritte funktioniert haben.
Fragen? Fragen! hallo@bionic3.de Wenn Sie Fragen zu Luftdichtheit und Blower-Door-Tests haben hallo@bionic3.de ☎ 07272-927385 Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. Flib : https://flib.de/

Fachbuch: Luftdichtheit von Gebäuden

Verarbeitungstipps und typische Fehler sind in ausführlicherer Form auch in Holgers Buch nachzulesen und anzuschauen.